Einführung in die Digital Humanities
Dienstag, 17.03.2026
Algorithmen und Computer dominieren unseren Alltag und auch in den Geisteswissenschaften wird seit einigen Jahren durch Forschende Rechnerleistung genutzt, um im digitalen Raum "Experimente" mit digitalen oder digitalisierten Materialien durchzuführen. Ein Ausgangspunkt bleiben dabei Texte und Bilder, die in quantitativ grossen Mengen zwecks neuer Interpretationen ausgewertet werden. Im Unterschied zu naturwissenschaftlichen Beobachtungen ist die Auswertung dieser "Daten" weit weniger kanonisiert. Analysemodelle und -theorien (wie Stilometrie oder Distant Reading) werden ständig verworfen und neu propagiert. Darüber hinaus werden Verknüpfungen, Visualisierungen und Darstellungen möglich, die nach Auswertungen und neuen Narrativen verlangen. Die Übung führt in die Digital Humanities ein und dient als «Hands-On» Veranstaltung, um den eigenen Umgang mit digitalen Materialien einzuüben und die jeweiligen Vorannahmen bei der Entwicklung von digitalen Tools, die medialen Umsetzungen und Auswertungen von Daten gesellschaftskritisch analysieren und kontextualisieren zu können. Gleichzeitig spielt die nachhaltige Aufbereitung von Daten und Algorithmen eine wichtige Rolle, die wiederholt angesprochen wird. Informatische Vorkenntnisse sind keine gefordert, jedoch die Offenheit, mit Daten-, Text- und Bildbeständen zu spielen.
| Dozierende(r): | Prof. Dr. Tobias Mathias Hodel |
|---|---|
| 17.03.2026: | 10:15 - 12:00 |
| Ort: | F 006, Seminarraum Unitobler Lerchenweg 32-36 |
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